Rassestandard Mops

Der Rassestandard des Mopses wurde vom Kennel Club festgesetzt und in etwa von der FCI übernommen.
Er ist international anerkannt.
Die Aufgabe eines Rassestandards ist es, sozusagen ein Bild mit Worten zu malen.
Dabei ist jedoch manches auch eine Sache der Auslegung, so dass es schon mal unterschiedliche Ansichten gibt. 

Video: Mops – Informationen zur Rasse

Auszüge aus dem FCI-Standard für den Mops (Standard Nummer 253)

Allgemeine Erscheinung

Ein ausgesprochen quadratisch und gedrungen gebauter Hund.
Der Mops soll „Multum in Parvo" sein durch gute Proportionen, stämmige Formen und eine gut entwickelte Muskulatur.

Typische Eigenschaften

Sehr viel Charme, Würde und außergewöhnliche Klugheit.

Temperament

Gleichmäßig, lustig und lebhaft.

Kopf und Schädel

Kopf groß, schwer und rund.
Kein Apfelkopf und keine Furche zwischen den Augen.
Schnauze kurz, stumpf und quadratisch; Unterkiefer nicht aufgebogen.
Falten dick und tief.

Augen

Dunkel, sehr groß,etwas vorstehend und frontal eingesetzt.
Kugelrund in der Form, sanft, sorgenvoll und fragend im Ausdruck.
Glänzend und bei Aufregung voller Feuer.

Erscheinungsbild

Der Mops soll in seiner allgemeinen Erscheinung quadratisch und gedrungen wirken.
Das ist mit dem Begriff „Multum in Parvo“ gemeint (= „viel Masse auf kleinem Raum“).

Ohren

Dünn, klein und weichanfühlend wie schwarzer Samt.
Es gibt zwei Artemdas „Rosenohr" und das„Knopfohr".
Das letztere wird bevorzugt.

Fang

Knapper Unterbiss.
Schiefer Unterkiefer, Sichtbarsein von Zähnen und Zunge sind sehr unerwünscht.
Breiter Unterkiefer mit Schneidezähnen in einer fast geraden Linie verlaufend.

Hals und Genick

Leicht gebogen, Halslinie sanft fließend übergehend in die Rückenlinie.
Kräftig stark, gut ausgefüllt und lang genug, um den Kopf stolz tragen zu können.

Vorhand

Vorderbeine sehr stark, gerade, von mittelmäßiger Länge,gut unter den Körper gestellt.
Gute Winkelung im Schultergelenk.

Körper

Kurz und kompakt mit breitem, tiefem Brustkorb und gut gerundeten Rippen, gerader Rückenlinie.
Weder aufgebogen, noch eingesenkt.

Hinterhand

Stark bemuskelt; kräftig und von mittelmäßiger Länge.
Gut unterden Körper gestellt.
Von hinten gesehen gerade,die Beine parallel.
Gut gewinkelt.

Pfoten

Zwischen Katzen- und Hasenpfote, mit ziemlich tiefen Einschneidungen zwischen den Zehen.
Schwarze Krallen.

Rute

So steif wie nur möglich überden Rücken getragen.
Doppelt geringelt ist höchste Vollkommenheit.

Fell

Fein, glatt anliegend, weich, kurz und glänzend.
Weder hart, noch wollig.

Farbe

Einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige von weißgelb bis gelbbraun („apricot") mit schwarzen Abzeichen.
Die Grundfarbe soll sauber sein, um den Kontrast mit den Abzeichen so deutlich wie möglich zu betonen.

Gangwerk und Bewegung

Die Vorderbeine müssen parallel nach vorne bewegt werden,die Pfoten weder nach außen noch nach innen gedreht sein.
Genauso die Hinterhand.
Das Gangwerk vorne soll ausgreifend sein, die Hinterbeine mit kräftigem Schub.
Fließende, freie Bewegung, von hinten gesehen mit rassespezifisch leicht rollendem Gang.

Gewicht und Größe

Gewicht 6,5 bis 8,5 kg bei einer Schulterhöhe von 25 bis 30 cm.

Fehler

Alles, was nicht den vorgenannten Kriterien entspricht, sollte als Fehler gewertet werden, jedoch sollte es in der richtigen Proportion zu den vorzüglichen Punkten abgewogen werden.

Anmerkung

Bei Rüden sollten beide Hoden normal entwickelt und im Skrotum fühl- und sichtbar sein.

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